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Die ganz peinliche Saison von Hertha BSC 1990/91

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Schlechter als 1990/91 geht es kaum

Hertha BSC hat sich in seiner Bundesligazeit viele peinliche Ergebnisse geleistet. Die Saison, die die Hertha-Gegner besonders ,,dufte“ finden, ist die Spielzeit 1990/91.

Als Aufsteiger gelingt Hertha BSC im ersten Bundesliga-Jahr nach der deutschen Wiedervereinigung wenig bis nichts. Gestandene Zugänge wie Uwe Rahn, Armin Görtz oder André Winkhold zünden nicht – und am Ende steht Platz 18. Im Detail bedeutet das…

Auch Peter Neururer versucht sich in der Saison 1990/91 bei Hertha BSC. Der Erfolg ist bescheiden. Foto: Imago Images

Das Desaster im Detail

Schlechteste Platzierung in der Abschluss-Tabelle: 1990/91 – wie zuvor auch 1982/83 und nochmals 2009/10 geht die Hertha als Tabellenletzter runter.
Schlechteste Tor-Differenz: 84 Gegentore und ein Torverhältnis von Minus 47 sind sicher nicht das, was sich Torhüter-Routinier Walter Junghans vorgestellt hat…

Wenigste erzielte Punkte: 1990/91 fahren die Berliner nur 17 Punkte (nach alter 2-Punkte-Wertung: 14) ein. Das ist das schlechteste Gesamtergebnis des Traditionsvereins in allen Ligen und das drittschlechteste in der Geschichte der Bundesliga überhaupt.

Wenigste erzielte Siege: 1990/91 kann Hertha BSC nur drei Siege vorweisen. Zu Hause gelingt sogar nur ein Erfolg – und zwar gegen den UEFA-Cup-Teilnehmer Eintracht Frankfurt (1:0).

Auswärts stürmen die Berliner die Arenen in Nürnberg (4:1) und Krefeld-Uerdingen (2:1).
Die meisten Niederlagen: 1990/91 kassiert die Hertha 23 Niederlagen – Vereins-Negativrekord für den zweimaligen Deutschen Meister.

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