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Die verspielte Meisterschaft von Hertha BSC und kein DFB-Pokal

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Hertha traut sich nicht Meister zu werden

Die verspielte Meisterschaft: Die verspielte Meisterschaft im Spieljahr 2008/09 ist finanziell ein Desaster für den Verein. Im Frühjahr 2009 träumt ganz Berlin von der Meisterschale. Ein Redakteur der BILD trägt sie schon voreilig durchs Brandenburger Tor, wo nach Wunsch von Manager Dieter Hoeneß der Autokorso durchgehen soll.

Daraus wird nichts. Ein 1:3 gegen den wiedererstarkten BVB und ein 0:0 gegen Schalke 04 am 33. Spieltag kosten die Mannschaft von Trainer Lucien Favre die mögliche Meisterschaft. Es kommt sogar noch dicker. Ein 0:4 bei Absteiger Karlsruher SC kippt die Berliner aus den Champions-League-Rängen!

Die Nummer 1 in Berlin?

Die Nummer 1 in Berlin? In der Regel schon, mitunter aber auch nur Wunschdenken bei den Herthanern. Besonders bitter ist die Pokal-Pleite gegen den West-Berliner Nachbarn Tennis Borussia Berlin am 28. Oktober 1998 im DFB-Pokal-Achtelfinale.

Die damals zweitklassigen ,,Veilchen“ geben der Hertha eins aufs Auge und siegen im Olympiastadion – unter anderem mit Spielern wie Matthias Hamann und Francisco Copado – mit 4:2. Hertha ist blamiert. Gleiches passiert im Herbst 2019. Hertha verliert das erste Bundesligaderby gegen Union Berlin in Köpenick mit 1:0.

Der Big City Klub und die Konkurrenz aus Köpenick

Mittlerweile hat Hertha BSC einen neuen KOnkurrenten in Berlin. Der 1. FC Union Berlin hat die Spandauer abgehängt. Europacup in der Saison 2021/22 und die alte Dame aus dem DFB-Pokal gekegelt. Ein Urs Fischer auf der Bank ist mehr wert als die Windhorst-Millionen.

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