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Windhorst-Millionen, Big City Klub Ambitionen und der Fast-Abstieg 2021/22

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Mit Lars Windhorst in Europa spielen – oder doch in Paderborn?

Seit dem Jahr 2019 versucht Investor Lars Windhorst Hertha BSC zu einem Top-Klub der Bundesliga zu machen. Einem Big City Klub mit realistischen Ambitionen auf Titel und Meisterschaften. Doch nach ca. 375 Millionen Euro, die dem Verein zur Verfügung standen, ist das Resultat ernüchternd.

Dem Abstieg in der Bundesliga in der Saison 2021/22 gerade so entronnen. Das Windhorst-Geld ausgegeben. Ohne Kader mit Substanz, dafür aber mit drei Chef-Trainern in der aktuellen Saison. Hertha schafft sie alle.

Ganz so schlecht wie beim letzten Abstieg war Hertha BSC in der Saison 2021/22. Gereicht hat es dennoch. Foto: Imago Images

Der Fast-Abstieg in der Saison 2021/22

Und das schon seit Jahren und Jahrzehnten. Doch nach dem Greater Fool Syndrom findet sich immer wieder ein neuer Investor, der das Potential des Klubs in Verbindung mit der Hauptstadt sieht.

Bereits fünfmal musste Hertha BSC den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Letztmals war dies 2011/12 der Fall. Damals gelang der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga in der Folgesaison.

Bei vorherigen Bundesliga Abstiegen musste die Hauptstadt länger warten, ehe die Hertha nach oben zurückkehrte.

Und das Geld ist auch schon wieder weg

Für die Saison 2022/23 sieht es eher mau aus. Ein neues Präsidium, ein neues Trainerteam, ein Kader, der kaum Bundesligaansprüchen genügt und den Spielraum Investoren einzubinden voll ausgeschöpft. Esit ist Zeit für ein Reset bei Hertha BSC.

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