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Jürgen Röber – Der Erfolgstrainer zur Jahrtausendwende

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Jürgen Röber ist der am zweitlängsten für Hertha agierende Trainer. Von 1996 bis zu seiner Entlassung 2002 führt er die Berliner erfolgreich aus dem Schattendasein der 2. Liga zurück auf die internationale Bühne.

Vom Abstiegskandidaten in der 2. Bundesliga bis zur Champions League

Als Röber die „alte Dame“ übernimmt, befindet sie sich im freien Fall in Richtung dritte Liga. Dem ehemaligen Mittelfeldspieler gelingt es, den Verein zu Saisonende auf dem 14. Platz und somit in der 2. Bundesliga zu halten.

Nur ein Jahr später steht Hertha auf Tabellenrang drei und steigt in die Bundesliga auf. Mit dem Erfolg kommt auch das Zuschauerinteresse zurück, das zeitweilig auf ein Rekordtief von 3.000 verloren wirkenden Fans im Olympiastadion – gefallen ist.

Hertha-Euphorie in Berlin

Beim Heimspiel gegen Aufstiegskonkurrent Kaiserslautern am 07. April 1997 siegt Hertha mit 2:0 vor 75.000 Zuschauern und stellt einen Zuschauerrekord in der 2. Bundesliga auf.

Mit dem dritten Tabellenplatz, im zweiten Bundesligajahr, schafft Röber 1999 erstmalig die Champions-League-Qualifikation mit Berlin und gilt für Hertha-Fans bis heute als Retter in der Not. Am. 6. Februar 2002 wird Röber als Trainer von Hertha BSC entlassen.

Nach Hertha kommen die Mißerfolge

Am 4. März 2003 – nach mehr als einem Jahr ohne Trainertätigkeit – übernimmt er den VfL Wolfsburg. Nach 13 Monaten ist bereits wieder Schluss. Nach einem passablen Engagamen in Belgrad, wo er den zweiten Platz in der Liga holt, wird Jürgen Röber am 19. Dezember Trainer bei Borussia Dortmund.

„Wir sind der Sympathieträger der Stadt. Wir geben sympathisch die Punkte her.“

Jürgen Röber

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