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Peter Neururer – Er kommt als Retter, er geht als Unperson

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Peter Neururer ist als Feuerwehrmann zu Hertha BSC geholt werden. Kurze Zeit später geht er wieder. Er verunglimpft die Blau-Weißen und wird zur Unperson. So schnell hat das kaum jemand im Umfeld des Vereins geschafft.

Neuruer ist erfolglos und frech bei Hertha BSC

Mit Hertha BSC leitet Neururer im Frühjahr 1991 seinen ersten Bundesligaverein so erfolglos wie kaum jemand selten vor ihm. Nach zwölf Spielen, mit zwei Punkten und einem Torverhältnis von 16:43 ist für ihn Feierabend in der Hauptstadt. Eine wirkliche Schuld gibt ihm am Abstieg aber niemand, da sich der Verein bereits bei Neururers Einstieg sowohl finanziell, als auch trainings- und führungstechnisch in einem desaströsen und nicht erstligatauglichen Zustand befindet.

Mit dem Linienbus zum Spiel

So müssen die Spieler ab und zu mit einem Linienbus ins Stadion fahren. Auslöser für die Entlassung ist ein Spruch von Neururer auf eine Journalistenfrage, nach der herben 3:7-Niederlagen gegen den FC Bayern. Auf “Haben Sie jemals so hoch verloren?”, sagt der Coach salopp: “Ja, klar. 1966 gegen meinen Bruder im Tipp-Kick.”

Ein Spruch bringt Lacher und die Entlassung

Der Spruch bringt ihm zwar Lacher in der Pressekonferenz, kostet ihn im Gegenzug aber den Job. Da fällt es ihm nicht allzu schwer, nachzutreten:

„Wer als Trainer zu Hertha geht, ist entweder geisteskrank, fußballdoof oder völlig pleite.“

Peter Neururer

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